Argentinien 2005/2006
Korea 2005
Chile 2005
Bolivien 2006
Perú 2006/2007
Ecuador 2007
Kolumbien 2007/2008
(Land der Cambas)
18.04.2006 - 25.05.2006
(Den Himmel berührend sowie Dschungel und Staub)
26.5.2006 - 31.07.2006
(Was passieren wird, passiert)
01.08.2006 - 12.09.2006
(Zeit des wartens)
13.09.2006 - 24.10.2006
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Bolivien - Teil I
Bolivien - Teil II
Bolivien - Teil III
Bolivien - Teil IV
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Reiseberichte
Reiseberichte
Basisdaten zu Bolivien
5. größtes Land Südamerikas
Amtssprachen: Spanisch, Quechua,
                          Aymara
Fläche:  1.098.582 km²
Einwohner:  9,1 Mio.
Bevölkerungsdichte:  8,3/km²
Staatsform:  Präsidalrepublik
Hauptstadt:  Sucre
Regierungssitz: La Paz
Bevölkerung:
- 30% Quechua Indianer
- 30% Mestizen
- 25% Aymara Indianer
- 15% Weiße
Währung:  Boliviano (BOB)
Wechsellkurs*: 1 Euro = 11,08 BOB
Telefonvorwahl: +591
KFZ: BOL
*) Stand: 21.12.2007
Hinweise für Reiseradler
Das Land Bolivien kann man grob in zwei Bereiche aufteilen:
a) die Sierra - das Hochland
b) el Oriente - das Flachland
Die Sierra verläuft im westlichen Teil des Landes von Süden nach Norden und der Oriente umklammert das Land vom Südosten bis hin zum Nordeosten und Norden. Die Sierra ist ein weitgehenst trockenes Hochland, in 2000 bis über 7000 Metern Höhe gelegen. Vielfach hält man sich beim durchqueren der Sierra in 3000 bis 4000 Metern Höhe auf, eine ausreichende Akklimatisierung ist daher Grundvoraussetzung für das Reisen mit dem Rad dort.
Der Oriente ist zwar weitgehenst flach, ein paar mittelhohe Hügel hat es zwar im Süden, doch die grössere Schwierigkeit liegt hier eher in der Hitze und der Feuchte.

Bolivien gilt zwar als ärmstes Land von Südamerika, doch die Strassenverhältnisse zählen sehr oft zu den Besten des Kontinents. Viele Strassen wurden in den letzten Jahren, Dank reichlicher Unterstützung aus dem Ausland, gut ausgebaut und geteert. Hiervon betroffen sind die meisten Hauptverkehrsadern des Landes. Sollte man sich aber abseits dieser Wege aufhalten wollen, dann muss man sich auf z.T. sehr ruppige Pisten, oder auch, im Tiefland während der Regenzeit, auf nicht passierbare Schlammpisten einstellen.

Durch die geringe Bevölkerungsdichte ist der Verkehr generell geringer als in anderen südamerikanischen Ländern. Auch haben die neu angelegten Strasen größtenteils einen Seitenstreifen, so dass man einigermaßen sicher Rad fahren kann. Wie aber so oft: gesunden Menschenverstand und die nötige Vorsicht sollte man gewiss nicht vernachlässigen.

Beste Reisezeit (Trockenzeit)
April bis Oktober
Von November bis März ist im Hochland mit mittleren bis geringen Niederschlägen zu rechnen, im Flachland, dem Oriente, jedoch können in dieser Zeit sehr starke Niederschlagsmengen niedergehen.

Ersatzteilmitnahme
Bis auf La Paz und Santa Cruz ist die Ersatzteilbesorgung äußerst kritisch. Selbst in den benannten Städten muss man damit rechnen, nur qualitativ niederwertige Produkte erstehen zu können. Von daher ist es äußerst ratsam, ein Minimum an Ersatzteilen auf einer Tour durch Bolivien mit dabei zu haben. Ebenfalls sehr schwierig bishin zu unmöglich dürfte es sein, für 28' Radmaterial dort zu finden.